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Geschichte

1317 wird der Ort im Heldburger Unterland erstmals urkundlich als "Schwickershusin" genannt. Es ist anzunehmen, daß schon in jenen Jahren eine Burg oder ein Schloss im Ort existierte
1469 veräußerte der Bamberger Domherr Peter von Schaumberg einen großen Teil seines Besitzes in Schweickershausen an Hartung Truchseß von Wetzhausen zu Sternberg. Er und seine Nachkommen in Schweickershausen nennen sich nach der Sitte der damaligen Zeit "Truchseß von Schweickershausen".
1567 wurde das Rittergut Schweickershausen auf 9200 Gulden geschätzt, die Erbgüter der Lehnleute auf 3360 Gulden.
1656 berichtet Amtmann Georg Hoher in Heldburg an den sächsischen Herzog Ernst den Frommen über den Zustand der adligen Lehengüter. "Dem Truchsessen zu Sternberg habe ich zu wissen gegeben, ... das Haus in Schweickershausen zu reparieren!"
1692 ist überliefert: "Zu dem ganz eingefallenen adligen Ansitz Schweickershausen gehört ein guter Stadl und ein neu erbauter Stall samt Felder und Hof."
1703 wurde in Schweickershausen unter dem Truchseß von Wetzhausen zu Schweickershausen ein neues Schloss errichtet.
1810 wurde mit dem Aussterben der Truchseß von Wetzhausen zu Schweickershausen das Rittergut herzoglich-sächsisches Kammergut.
1851 wurden Teile des Domänengutes Schweickershausen an die Ortsnachbarn verkauft und an  die Kirche der Gemeinde übergeben. Das Schloss wurde nun eine Försterwohnung.
1885 wurde das Schloß Schweickershausen an Oberförster Stabse verkauft, der es wiederum für 22.000 Mark an den Freiherrn von Munsigerode-Rositten veräußerte.
1919 ging es in den Besitz des Rittergutbesitzers und Kaufmann Henry von Düring über.
1941 kaufte Meinel von Tannenberg das ehemalige Rittergut (Schloss und verbliebener Grundbesitz) in Schweickershausen.
1945 diente der Ansitz für kurze Zeit zunächst als Kaserne für die sowjetische Besatzungsmacht, dann folgte ab 1948 die "Kasernierte Volkspolizei" (sie hießen im Volksmund "Sachsengrenzer"), deren Angehörige an der Demarkationslinie zu Westdeutschland ihren Dienst versahen.
1961 nach Einführung der Wehrpflicht wurde das Schloss bis 1972 von den NVA-Grenztruppen belegt. Anschließend wurde das Schloss Außenstelle des Bezirkskrankenhauses Hildburghausen.
1990 wurde das Schloss Schweickershausen nach der Wiedervereinigung an die Erbengemeinschaft der Nachkommen des Meinel von Tannenberg zurückgegeben.
1997 wird das Schloss von Norbert Wirsching und Partner gekauft.
1998 Umbau und Eröffnung als Schullandheim Schweickershausen.
2005 ging es als alleiniger Besitz an die Familie Wirsching in Rieth über
ab 2009 Bewirtschaftung als Schloßgasthof Schweickershausen
 
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